Aus Abfall wird Strom – Der Rems-Murr-Kreis als innovativer Vorreiter des EEG 2014

Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel plant mit dem EEG 2014 einen neuen Kurs einzuschlagen. Vor allem in Sachen Bioenergie soll sich einiges ändern. Einerseits soll der Ausbau von Bioenergie zur Stromerzeugung auf 100 Megawatt elektrische Leistung pro Jahr begrenzt werden, andererseits solle aber auch der Fokus auf die Gewinnung von Bioenergie aus Bioabfällen gelenkt werden. Grund dafür sind die steigenden Bioabfallaufkommen und das oftmals hohe Energiepotential dieser Abfälle. Weiterlesen…

Nur noch 100 MW Zubau für Strom aus Biomasse – wie viel ist das eigentlich?

Der aktuelle Referentenentwurf zur Reform des EEG fordert eine Begrenzung des Ausbaus von Bioenergie zur Stromerzeugung: „Der Zubau von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Biomasse soll nicht mehr als 100 Megawatt installierter Leistung pro Jahr betragen“.

Doch ist das eigentlich viel oder wenig? Dazu habe ich zwei Grafiken erstellt. Weiterlesen…

Miscanthus zur Aufwertung von Grünlandflächen

Blütenstände Miscanthus

Blütenstände von Miscanthus

Immer weiter steigende Effizienzen in der Tierproduktion und die Intensivierung von Grünland führen dazu, dass viele Flächen, die ehemals als Weide oder Mahdwiese genutzt wurden, nicht mehr benötigt werden. Für die gleiche Menge Milch werden heute weniger Kühe benötigt als noch vor einigen Jahren. Da die verkonsumierte Menge an Milch sich nicht wesentlich verändert hat, führt dies zu einer Reduzierung der Gesamtzahl an Kühen (Hocquette und Chatellier, 2011). Moderne Hochleistungskühe benötigen allerdings auch Hochleistungsfutter. Insbesondere den Proteinbedarf solcher Kühe kann traditioneller Grünlandaufwuchs oft nicht mehr decken, sodass vermehrt kalorienreicheres Futter wie zum Beispiel Maissilage eingesetzt wird (de Wit und Faaij, 2010; Rösch et al., 2007; Prochnow et al., 2009). Weiterlesen…

Wissenschaftler der Uni Hohenheim: „EEG-Reform zu schnell, Richtung stimmt”

Dr. Martin Kreeb, Forscher am Lehrstuhl für Umweltmanagement der Universität Hohenheim findet die Reform des EEGs zu extrem. Prinzipiell seien die Vorschläge aber richtig, da die Höhe der Förderung angepasst werden müsse. Die Änderungen der Rechtslage seien zu abrupt und schaden nach Aussage des Forschers der Industrie der Erneuerbaren Energien zu stark. Besser wäre ein stufenweiser Abbau der Subventionen. Weiterlesen…

Süddeutsche Zeitung: Oettinger schönt Subventionsbericht zu Energiepolitik

Die SZ schreibt: „EU-Kommissar Oettinger hatte stets angeführt, erneuerbare Energien würden viel zu hoch gefördert. Doch in einem Papier aus der eigenen Generaldirektion muss er plötzlich nachlesen, dass Kohle- und Gaskraftwerke sowie die Atombranche viel mehr Geld bekommen. Jetzt sind diese Zahlen gestrichen.“