„Energiewendeagenda 2020“ von Umweltministern der Grünen vorgestellt

Die in verschiedenen Bundesländern amtierenden Umweltminister der Grünen haben ihre Vorstellungen zur Energiewende präsentiert.

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Abbildung 1: Flächenanteile verschiedener Nutzungen von Mais in Deutschland im Jahr 2013.

Die Minister sehen die Bioenergie dabei in der Pflicht, verstärkt zur Frequenzhaltung des Stromnetzes beizutragen. Dies geschieht, indem unvorhersehbare Nachfrage-Spitzen durch schnelle Zuschaltung etwa von Biogas-BHKWs ausgeglichen werden. Darüber hinaus wird auch in diesem Text eine Konkurrenz um Flächen u. a. mit der Nahrungsmittelproduktion in Deutschland gesehen. Diese verhindere den breiteren Anbau von Bioenergie. In diesem Zusammenhang muss aber erwähnt werden, dass ein immenser Flächenanteil für Viehfutter verwendet wird. Würde etwa der Maisanteil für Vieh zurückgeschraubt, so könnte mehr Biomasse zur Energieerzeugung verwendet werden (Abb. 1).

Auch die Grünen wollen, wie im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ebenfalls beschrieben, den Fokus der Bioenergie auf die Nutzung von Rest- und Abfallstoffen legen. Gleichzeitig soll das Spektrum der Biogassubstrate etwa durch Blühpflanzenmischungen erweitert werden.

Umweltminister der Grünen – „Energiewendeagenda 2020“ (pdf)

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