Wasserstoff aus Pflanzen: Durchbruch in der Forschung

Einem Team von Forschern ist es offenbar gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, große Mengen an Wasserstoff aus Pflanzen zu gewinnen, und dabei sowohl kostengünstig als auch umweltfreundlich zu bleiben. Der Wasserstoff wird dabei mithilfe von Xylose gewonnen, einem Zucker, der in Xylan vorkommt, der zweithäufigsten organischen Verbindung überhaupt. Für das Verfahren kann dementsprechend jede Art von pflanzlicher Biomasse als Rohstoff verwendet werden.
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Gerste als Stärkelieferant für die Industrie

Stärke besteht aus Amylose und Amylopektin, dabei ist für viele industrielle Anwendungen ein besonders hoher Anteil an Amylopektin erwünscht. Gerstesorten, die diese Eigenschaft aufweisen werden als Waxy-Gerste bezeichnet. Erste Tests mit dieser speziellen Gerste sind nun ziemlich vielversprechend verlaufen, wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe berichtet.

Batterie aus Lignin

Es ist möglich aus Lignin Elektroden für Batterien zu entwickeln. Lignin fällt vor Allem als Abfallstoff bei der Produktion von Papier oder Zellstoff an und wird bislang hauptsächlich verbrannt, also energetisch genutzt. Die Forscher Olle Inganäs von der Universität Linköping (Schweden) und Grzegorz Milczarek von der Technischen Universität Posen (Polen) haben nun eine Möglichkeit gefunden, Lignin zur Produktion von Elektroden zu nutzen.

Ausführlicher Artikel in der FAZ

Nachtrag: Artikel bei Pflanzenforschung.de

Nachtrag: Artikel bei Unternehmerzeitung.ch

Originalpublikation „Renewable Cathode Materials from Biopolymer/Conjugated Polymer Interpenetrating Networks“