Mehr Biosprit durch weniger Lignin

Forscher wollen Pflanzen genetisch so verändern, dass sie weniger Lignin enthalten um dadurch den Ertrag an Biokraftstoff zu erhöhen. Lignin ist in großen Mengen v. a. in holzartiger Biomasse enthalten, verstärkt in den Stängeln von Pflanzen. Da Lignin schwer aufzuschließen ist, verhindert es bislang die effiziente Verwertung der Ganzpflanze als Biokraftstofflieferant.

Wasserstoff aus Pflanzen: Durchbruch in der Forschung

Einem Team von Forschern ist es offenbar gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, große Mengen an Wasserstoff aus Pflanzen zu gewinnen, und dabei sowohl kostengünstig als auch umweltfreundlich zu bleiben. Der Wasserstoff wird dabei mithilfe von Xylose gewonnen, einem Zucker, der in Xylan vorkommt, der zweithäufigsten organischen Verbindung überhaupt. Für das Verfahren kann dementsprechend jede Art von pflanzlicher Biomasse als Rohstoff verwendet werden.
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Gerste als Stärkelieferant für die Industrie

Stärke besteht aus Amylose und Amylopektin, dabei ist für viele industrielle Anwendungen ein besonders hoher Anteil an Amylopektin erwünscht. Gerstesorten, die diese Eigenschaft aufweisen werden als Waxy-Gerste bezeichnet. Erste Tests mit dieser speziellen Gerste sind nun ziemlich vielversprechend verlaufen, wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe berichtet.

Alkane als biogener Kraftstoff: Fortschritte in der Forschung

Schon seit längerem werden Verfahren erforscht, Krafstoffe mithilfe von Mikroorganismen zu erzeugen, die ohne weitere Veränderung direkt eingesetzt werden können. Eine Möglichkeit besteht darin, Alkane einzusetzen, da diese den Molekülen im Benzin sehr ähnlich sind. Alkane werden in einigen Bakterienarten unter Einfluss des Enzyms Aldehyde-Deformylierende Oxygenase (ADO) hergestellt. Die so erzeugten Alkane könnten extrahiert werden und sofort in Ottomotoren verwendet werden. Weiterlesen…

Batterie aus Lignin

Es ist möglich aus Lignin Elektroden für Batterien zu entwickeln. Lignin fällt vor Allem als Abfallstoff bei der Produktion von Papier oder Zellstoff an und wird bislang hauptsächlich verbrannt, also energetisch genutzt. Die Forscher Olle Inganäs von der Universität Linköping (Schweden) und Grzegorz Milczarek von der Technischen Universität Posen (Polen) haben nun eine Möglichkeit gefunden, Lignin zur Produktion von Elektroden zu nutzen.

Ausführlicher Artikel in der FAZ

Nachtrag: Artikel bei Pflanzenforschung.de

Nachtrag: Artikel bei Unternehmerzeitung.ch

Originalpublikation „Renewable Cathode Materials from Biopolymer/Conjugated Polymer Interpenetrating Networks“